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Gemeinnützige 
Urlaubskasse des  
Bayerischen 
Baugewerbes e.V.

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Beiträge für Ange­stellte, Dienst­pflich­tige und Aus­zu­bildende

Für Angestellte, Dienstpflichtige und Aus­zu­bildende ent­rich­ten Bauarbeit­geber monat­lich einen Fest­bei­trag zur Zusatz­ver­sorgung.

Höhe

Die Höhe der Zusatzversorgungsbeiträge ab 1. Januar 2018 für Ange­stellte, Dienst­pflich­tige und Aus­zu­bil­dende für Betriebe mit Sitz in den alten Bundes­län­dern betragen:

 
 Monatsbeitrag
 Tagesbeitrag
Angestellte 
 79,50 €
 3,98 €
Dienst­pflichtige Angestellte
 
 79,50 €
 2,65 € (kalendertäglich)
Auszubildende 
 20,00 €
 –
Für jeden im Betrieb beschäftigten Angestellten ist grundsätzlich ein Monatsbeitrag zu entrichten.

Tagesbeiträge fallen nur an, wenn das Arbeitsverhältnis nicht am Ersten eines Monats beginnt bzw. nicht am Letzten eines Monats endet.

Die Beiträge für die Zusatzversorgung der Auszubildenden werden im Solidarverfahren erbraucht und sind nicht durch den Ausbildungsbetrieb zu erbringen.

Beitragsfreie Angestellte

Von der Beitragspflicht ausgenommen sind Angestellte, die

  • unter § 5 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 und Abs. 3 des Betriebsverfassungsgesetzes fallen
  • nur eine geringfügige Beschäftigung im Sinne des § 8 SGB IV ausüben

Eine geringfügige Beschäftigung gemäß § 8 SGB IV liegt vor, wenn

  • das Arbeitsentgelt aus dieser Beschäftigung regelmäßig im Monat 450 € nicht übersteigt und
  • die Tätigkeit im Laufe eines Kalenderjahres im Voraus auf 3 Monate oder 70 Arbeitstage begrenzt ist

Wird eine Beschäftigung an regelmäßig weniger als fünf Tagen in der Woche ausgeübt, ist der Zeitraum von 70 Tagen zu beachten. Eine kurzfristige (gering­fügige) Beschäftigung liegt dann nicht mehr vor, wenn sie berufsmäßig ausgeübt wird und das erzielte Arbeitsentgelt 450 € im Monat übersteigt.

Mehrere geringfügige Arbeitsverhältnisse sind bei der Ermittlung der Höchst­grenze zusammen­zurechnen. Geringfügige Beschäftigungen liegen bei­spiels­weise nicht mehr vor, wenn das Arbeits­entgelt aus zwei Beschäftigungs­verhältnissen zusammen regel­mäßig im Monat 450 € überschreitet.

Ruhendes Angestelltenverhältnis

Ruht das Angestelltenverhältnis, beispielsweise während des Erziehungs­urlaubes, so sind während dieser Zeit keine Sozial­kassen­beiträge zu zahlen. Hingegen sind für den Zeitraum des Mutterschutzes Sozial­kassen­beiträge zu entrichten.

Bezugsfreie Zeiten

Eine Verminderung oder ein kurzfristiger Wegfall des Gehaltes (beispielsweise aufgrund von Mutterschutz, Krankheit mit Krankengeldbezug oder einer Freistellungsphase bei Altersteilzeitvereinbarungen) ist für die Entrichtung des Sozialkassenbeitrages unerheblich. Bei der Berechnung der Beiträge für Angestellte wird ausschließlich auf das Bestehen des Arbeitsverhältnisses abgestellt.