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Gemeinnützige 
Urlaubskasse des  
Bayerischen 
Baugewerbes e.V.

Telefon (089) 539 89-0
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Beratungsnummer
(089) 539 89–0
Anschrift

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Montag bis Donnerstag:
07:30 bis 12:00
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Freitag:
07:30 bis 12:00
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Parteiverkehr

Montag bis Freitag:
08:00 - 12:00

Urlaubsvergütung

Der Anspruch auf Zahlung der Urlaubsvergütung besteht bei Urlaubsnahme gegenüber dem Arbeitgeber.

Urlaubsvergütung

Die Urlaubsvergütung besteht aus dem Urlaubsentgelt und dem zusätzlichen Urlaubsgeld.

Die Höhe der Urlaubsvergütung errechnet sich

  • mit dem tariflich festgelegten Prozentsatz
  • aus dem beitragspflichtigen Bruttolohn (ohne Weihnachtsgeld und anteiligem 13. Monatseinkommen)
  • eventuellen Ansprüchen (Mindesturlaubsvergütung) bei Arbeitsausfall wegen unverschuldeter Krankheit ohne Lohnanspruch und/oder Saison-Kurzarbeitergeld (Saison-KUG) aber der 91. Ausfallstunde MUV
Bitte beachten:
Die Ansprüche auf Mindesturlaubsvergütung erhöhen somit den Urlaubsanspruch, der sich aus dem Bruttolohn ergibt.

Urlaubsprozentsatz

Der tarifvertragliche Prozentsatz zur Errechnung der Urlaubsvergütung beträgt ab dem 1. Januar 2018 14,25 % inkl. dem zusätzlichen Urlaubsgeld.

Urlaubsvergütung für Schwerbehinderte

Für Schwerbehinderte (mindestens 50 %) beträgt die Urlaubsvergütung 16,63 % inkl. dem zusätzlichen Urlaubsgeld.

Wichtig: Der erhöhte Prozentsatz gilt nicht für die Ansprüche auf Mindesturlaubsvergütung bei Arbeitsausfällen ohne Lohnanspruch!

Urlaubsentgelt

Das Urlaubsentgelt beträgt 11,4 % des Bruttolohnes.

Zusätzliches Urlaubsgeld

Das zusätzliche Urlaubsgeld beträgt 25 % des Urlaubsentgeltes. Sozial­versicherungs­rechtlich ist das zusätzliche Urlaubs­geld als Einmalbezug zu behandeln.

Berechnungsbeispiel

Hier finden Sie ein Beispiel, wie sich die Urlaubsvergütung errechnet:

Beispiel

Bruttolohn = 37.500 €
EUR 37.500 x 14,25 % = 5.343,75 €
Die Urlaubsvergütung daraus beträgt 5.343,75 €

Verfall

Der Urlaubsanspruch besteht gegen­über dem Arbeit­geber. Er ver­fällt mit Ablauf des Kalender­jahres, das auf das Jahr der Ent­stehung dieses Anspruchs folgt. Inner­halb eines weite­ren Kalender­jahres kann der Arbeit­nehmer eine Ent­schädi­gung in Höhe der Urlaubs­ver­gütung für den ver­falle­nen Urlaubs­anspruch von der UKB verlangen.

Die Mindesturlaubs­ver­gütungs­an­sprüche wegen Krank­heit verfallen jedoch erst nach Ablauf von weite­ren drei Mona­ten. Ein Ent­schädi­gungs­an­spruch gegen­über der UKB besteht für diese Ansprüche nicht.

Urlaubsvergütung 2016–2017

Vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2017 betrug die Urlaubs­ver­gütung 13,68 % (11,4 % Urlaubs­ent­gelt und 20 % zusätz­liches Urlaubs­geld). Mit der über­gangs­weisen Absen­kung des zusätz­lichen Urlaubs­geldes in den Jahren 2016 und 2017 haben sich die Arbeit­nehmer an der Finan­zie­rung der neuen zusätz­lichen Alters­ver­sorgung im Bau­gewerbe (Tarif­rente Bau) beteiligt.