Kontakt

Gemeinnützige 
Urlaubskasse des  
Bayerischen 
Baugewerbes e.V.

Telefon (089) 539 89-0
Telefax (089) 539 89–70

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Beratungsnummer
(089) 539 89–0
Anschrift

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Postfach 15 08 25 
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Geschäftszeiten

Montag bis Donnerstag:
07:30 bis 12:00
12:30 bis 16:30

Freitag:
07:30 bis 12:00
12:30 bis 13:00


Parteiverkehr

Montag bis Freitag:
08:00 - 12:00

Todesfall

Urlaubsanspruch bei Tod des Arbeitnehmers

Stirbt der Arbeitnehmer, so hat der Erbe Anspruch auf

  • Auszahlung der noch nicht verfallenen Urlaubsvergütung
  • Auszahlung der Urlaubsabgeltung
  • Auszahlung der noch nicht verfallenen Entschädigung

Der Anspruch besteht jeweils gegenüber der UKB.

Die UKB darf dem Erben die Entschä­di­gung oder Urlaubs­ab­gel­tung nur aus­zahlen, soweit der Arbeit­geber des ve­rstor­be­nen Arbeit­nehmers Bei­träge für die ver­fal­lene Urlaubs­ve­rgütung gezahlt hat (Bei­trags­deckung). Ent­rich­tet der Arbeit­geber Beit­räge nach, erfolgt eine Aus­zah­lung durch die UKB.

Eine Auszahlung durch die UKB setzt einen Antrag des Erben vor­aus. Der Antrag ist vom Erben eigen­hän­dig zu unter­schreiben. Als Nachweis der Erbberechtigung dient der Erb­schein oder ein ande­rer geeig­ne­ter Nachweis.

Sofern es mehrere Erben (Erben­gemein­schaft) gibt, muss dem Antrag außer­dem eine von allen Mit­erben unter­schrie­bene Erklä­rung bei­ge­fügt werden. In die­ser Erklä­rung müs­sen alle Erben ihre Zustim­mung zur Aus­zah­lung abge­ben und eine Per­son zur Ent­gegen­nahme der gesam­ten Zah­lung ermächtigen.

Der Antrag auf Zahlung der Urlaubs­ver­gütung kann durch den Erben form­los gestellt wer­den. Wir benötigen fol­gende Unter­lagen bzw. Daten:

  • Arbeitnehmernummer
  • vollständige Adresse des Erben
  • IBAN des Erben
  • Steueridentifikationsnummer (Steuer-ID)
  • Angabe der Konfession (Religionszugehörigkeit)
  • Sterbeurkunde
  • Unterschrift des Erben
  • eventuell Erklärung der Erbengemeinschaft

Der Antrag bedarf zwingend der Original-Unters­chrift des oder der Erben. Anträge, die nicht oder nicht von Ihnen per­sön­lich unter­schrie­ben sind, kön­nen wir aus Rechts­grün­den nicht annehmen.

Sie können uns Ihren unterschrie­be­nen Antrag per E‑Mail sen­den, wenn sie ihn vor­her scan­nen und der E‑Mail als Anlage bei­fügen. Ansons­ten kön­nen Sie uns den unter­schrie­b­enen Antrag per Fax (089) 539 89‑74 oder auf dem Post­weg senden.